Swiss Jazz Orchestra

Das Swiss Jazz Orchestra ist die meistbeschäftigte professionelle Big Band der Schweiz. Den Kern seiner Aktivitäten bildet eine wöchentliche Konzertserie im Bierhübeli Bern, die jeweils von Mitte Oktober bis Ende Mai läuft und etwa 30 Konzerte umfasst. Inklusive aller externen Engagements hat das SJO bereits über 500 Auftritte hinter sich. Daneben tritt das SJO mit Projekten verschiedenster Stilrichtungen auf, welche auf bisher 10 CDs dokumentiert sind. Für seine Verdienste wurde das SJO im Jahr 2010 mit dem grossen Kulturpreis der Burgergemeinde Bern ausgezeichnet.

Das SJO hat mit international gefeierten Künstlern wie Joshua Redman, Peter Erskine, Mike Mainieri, Paquito d’Rivera, Grégoire Maret, Anat Cohen, Alex Sipiagin, Chico Pinheiro, Torun Erisken, Claudio Roditi, Roberta Gambarini, Jerry Bergonzi, den Jazz-Legenden Phil Woods und Buddy DeFranco, den Komponisten/Arrangeuren Jim McNeely, Bob Mintzer, Bert Joris, George Gruntz sowie nationalen Grössen wie Andy Scherrer, Franco Ambrosetti, Matthieu Michel, Nat Su, Domenic Landolf, Houry Dora Apartian, Michael Zisman oder Pepe Lienhard zusammengearbeitet.

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Gabriel Wenger (Tenorsax), Michael Gilsenan (Tenorsax, Komposition), James Krüttli (Kontrabass), Philipp Leibundgut (Schlagzeug)

 

Mit Blick auf die Tradition nimmt die Band "Shane“ Strömungen des heutigen Jazz auf und formt daraus ihre eigene Klangsprache. Ohne Harmonieinstrument entsteht viel Raum für Improvisation und Zusammenspiel- Musik voller Ideen und Spannungsbögen. Es werden ausschliesslich Kompositionen von Michael Gilsenan gespielt.


 

Linus Amstad (Altasax), Florian Weiss (Posaune, Komposition), Valentin von Fischer (Kontrabass), Philipp Leibundgut (Schlagzeug)

 

Es knorzt und knirscht und knistert und knackt, wenn Florian Weiss mit seiner Band „Woodoism“ durch das Unterholz des Jazz stapft. Die vier jungen Musiker vermögen es, auch ohne Harmonieinstrument Licht in die dunkelsten Winkel zu bringen und dabei die Hand des Zuhörers nicht loszulassen. So folgt man der Band in ihr musikalisches Buschwerk und lässt sich seine Gedanken von den Kompositionen des jungen Bandleaders zu einer abendfüllenden Geschichte ausspinnen.

 

Dimitri Howald (Gitarre/ Komposition), Valentin v. Fischer (Kontrabass), Philipp Leibundgut (Schlagzeug)

 

zwischen farben.
was hier drei künstler
töne mischen
die arme ausgestreckt nach der alten wärme
und gleich nach den neuen brüchen
wo sich keiner hervortut
tut ihn keiner hervor
ist leise konsequent
ist seltenschön.
mirko schwab
*

Die drei jungen Musiker kreieren einen intimen Klang, der leise und verspielt, aber
auch laut und ausgelassen daher kommen kann. Wie ein Magnet ziehen die Stücke den
Zuhörer an oder lassen ihn zwischen den Farben stehen. In verträumter Atmosphäre wechseln sich melodiöse Themen und Ostinati ab mit
interaktiven Improvisationen.

 

Nicolas Habegger (Trompete), Michael Gilsenan (Tenorsax), Bidu Rüegsegger (Elektrobass), Julius Windisch (Klavier, Komposition), Philipp Leibundgut (Schlagzeug)

 

Die Musiker sind stets bedacht nicht auf einander zu hören oder ein Zusammenspiel zu entwickeln. Keiner der Musiker entwickelt dabei eine starke, eigene Persönlichkeit. Genau so klingt die Musik des Berner Quintetts, das sich an der Hochschule der Künste kennengelernt hat, nicht. Aber alles andere darf man ja gar nicht mehr schreiben. Die Kompositionen des jungen Pianisten haben ihre ganze eigene Note und, trotz ihrer Komplexität, klingt die Musik keineswegs konstruiert, sondern kommt mit einer großen Natürlichkeit daher. Oder ist es eher eine große Leichtigkeit oder gar eine natürliche Leichtigkeit? Entscheiden Sie doch selbst!